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Segeln im Dodekanes – Urlaub mit der Yacht in der östlichen Ägäis

  • 15. Januar 2022
  • Nora Futaky

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Kristallklares Wasser, urige Fischerdörfer, antike Kirchen und Klöster – kaum eine Region im Mittelmeer ist so reich an landschaftlicher Vielfalt, Kultur und Geschichte, wie die griechische Inselgruppe des Dodekanes im Osten Griechenlands: Segler erwarten dort historische Sehenswürdigkeiten, einsame und unbewohnte Inseln mit versteckten Buchten und traumhaften Sandstränden, aber auch touristisch erschlossene Gebiete wie Rhodos oder Kos. Entdecken Sie mit uns die Vorzüge, die den Dodekanes zu einem Traumziel für Segel-Fans macht!

Abwechslungsreiches Segelrevier in Griechenland: Dodekanes

Die ursprüngliche Bedeutung des Namens Dodekanes verweist auf die zwölf Hauptinseln der insgesamt 160 zur Inselgruppe gehörenden Inseln. Wer auf der Suche nach einer einsamen Bucht ist, wird in diesem Segelrevier genauso fündig wie der Segler, der auf historische Sehenswürdigkeiten, gemütliche Tavernenabende oder aufregende Partynächte aus ist. Das Revier zwischen Patmos und der kleinen Insel Kasos ist also in jeder Hinsicht abwechslungsreich. Das zeigt sich auch in der landschaftlichen Vielfalt: Felseninseln wechseln sich mit grünen, mediterran bewaldeten Inseln wie Rhodos oder Kos ab.

Auf dem Dodekanes, der südlichsten griechischen Inselgruppe, ist im Sommer mit Temperaturen um 35 °C zu rechnen. Die Wärme reicht bis in den Herbst hinein und macht das gesamte Gebiet zu einem beliebten Ziel für Segeltörns bis Ende Oktober. Ein weiterer Faktor sind die Winde in der Ägäis, wie der Meltemi. Er setzt im Juni ein und tritt verstärkt von Juli bis September auf. Starke Böen aus NW und W sind besonders bei Patmos, Kos, Nisyros und Tilos zu erwarten, sowie bei Karpathos und Astypalea.

Fakten zum Dodekanes: Pluspunkte für Segler

  • Bestehend aus 160 teilweise unbewohnten Inseln
  • Das Segelrevier erstreckt sich von Patmos bis Kasos
  • Gute Erreichbarkeit per Charterflug
  • Windsicherheit für Segler

Segeln im Dodekanes: Geschichte, Kultur und gemütliche Tavernenabende

Während einige Inseln vor allem landschaftlich überzeugen, bieten andere ein reiches Angebot an Kultur und Sehenswürdigkeiten. Das macht den Dodekanes zu einem abwechslungsreichen Segelrevier, das keine Langeweile aufkommen lässt – es sei denn, dies ist ausdrücklich gewünscht. Es gibt unzählige einsame Buchten, die zum Verweilen und Entspannen einladen. Ausgangspunkte für eine Yachtcharter im Dodekanes sind Kos und Rhodos, die beide zu den größten Inseln des Dodekanes gehören und gleichzeitig große Fremdenverkehrszentren sind. Das bedeutet eine gute Erreichbarkeit per Charterflug. Von dort aus sind die großen Inseln des Dodekanes, wie Karpathos, Kalymnos, Astypalea, Leros, Kasos, Symi, Tilos, Nisyros, Patmos, Chalki, Lipsi, Megisti oder Agathonisi, in verschiedenen Touren mit der Segelyacht gut erreichbar.

Inselhopping in Griechenland: Diese Highlights bietet der Dodekanes für Urlauber

Der Dodekanes ist zu Wasser wie zu Land ein Traumziel für Segler und Urlauber. Familienurlaub ist hier genauso gut möglich wie sportliche Törns und actionreiches Inselhopping in der Ägäis – denn hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Diese Highlights möchten wir Ihnen besonders ans Herz legen wenn Sie im Dodekanes segeln – entdecken Sie die Vielfalt Griechenlands!

Rhodos ist die größte Insel im Dodekanes und überzeugt mit lebendigen Urlaubsorten, urigen Dörfern, traumhaften Stränden und Badebuchten genauso, wie mit historischen Sehenswürdigkeiten. Anlaufpunkt für Segler ist der historische Hafen von Mandraki. Dort, wo einst der Koloss von Rhodos stand, ankern heute moderne Yachten neben traditionellen Booten (Kaikis).

Kleines Dorf auf den Dodekanes. Dorf am Hang mit Aussicht aufs Meer.
Rhodos

Kos ist bekannt für seine Sandstrände, bietet aber weitaus mehr als Badeurlaub. Italienische Architektur wechselt sich ab mit Gebäuden aus der Frankenzeit, palmengesäumte Alleen laden zum Flanieren ein, liebevoll gestaltete Plätze und Parks zum Verweilen. Über dem Mandraki-Hafen thront das Wahrzeichen der Stadt: die mittelalterliche Burg Neratzia. Alternativer Anlaufpunkt ist die Kos Marina, sie gilt als einer der modernsten Yachthäfen Griechenlands.

Kirche auf Kos im Vordergrund. Die Kirche hat ein blaues Dach und ist weiß. Im Hintergrund sieht man eine Aussicht auf das Meer mit anderen Inseln.
Kirche auf Kos

Santorini gehört zwar zu den Kykladen, ein Besuch dieser besonderen Insel lohnt sich aber beispielsweise von Astypalea oder Amorgos aus. Die Einfahrt in den Krater ist spektakulär und je nach Windrichtung sind diverse Ankerplätze vorhanden. Neben den Touristenmagneten Oia und Fira gibt es aber auch ruhigere, weniger frequentierte Orte auf der Insel, wie das Dorf Megalochori, der Leuchtturm bei Akrotiri und die naheliegende archäoligische Ausgrabungsstätte, sowie Nea Kameni, eine kleine Vulkaninsel im Krater.

Haus mit Windmühle auf einer Klippe mit Aussicht auf das Meer.
Windmühle auf Santorini

Patmos beheimatet neben dem Apostel-Johannes-Kloster auch die Höhle der Apokalypse, wo der Apostel die Offenbarung niedergeschrieben haben soll. Die Hauptstadt Chora und die Windmühlen von Patmos bieten gleichermaßen eine phantastische Aussicht auf die Insel. Es lohnt sich, diese beiden Orte bei einem Besuch der Insel miteinander zu verbinden.

Turm eines Klosters mit 5 Glocken in verschiedenen Größen.
Kirchenglocken des Apostel-Johannes-Kloster

Kastelorizo ist bekannt für seine Blaue Grotte, eine der schönsten Tropfsteinhöhlen des Mittelmeers, die mit wunderbaren Lichtspielen verzaubert und nur per Boot erreichbar ist. Auf der Insel warten unter anderem ein Kunstmuseum, ein lykisches Grab, die Burg der Ritter des Johanniter-Ordens und die verlassene Kirche Agios Georgos tou Horafiou auf Besucher.

Meerwasser in einer Höhle, das in verschiedenen Blautönen schimmert. Menschen schwimmen im Meer und man sieht die Spitze eines kleinen Bootes.
Blaue Grotte in Kastelorizo – Quelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/62/Dodekanese%2CKastelorizo%2CThe_blue_cave1.jpg Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode

Kalymnos. Insel der Schwammtaucher, von Zitrusfrüchten, Oliven und Honig. Ein Besuch der altertümlichen Sehenswürdigkeiten wie das Kloster oder die Kathedrale sind ebenso lohnenswert wie die Einkehr in eine der Tavernen oder Cafés. Der Hafen auf der Südseite der Insel ist groß und lebendig und bietet Yachten bei jedem Wetter guten Schutz.

Großaufnahme von Zitronen, die an einem Baum hängen.
Zitronenbaum auf Kalymnos

Nisyros. Die kleine Insel Nisyros ist touristisch weniger erschlossen als die größeren Inseln im Dodekanes. Kleine, einsame Buchten laden zum Verweilen und Entspannen ein, während der kleine und beschauliche Fischerhafen für Segler Tavernen, Cafés und gute Versorgungsmöglichkeiten bereithält. Ein Ausflug zur Caldera des Schwefelvulkans in der Mitte der Insel ist aufregend und per Auto, Motorroller oder Ausflugsbus vom Hafen aus möglich.

Menschenleerer Strand auf Nisyros in den Abendstunden. Wellen brechen sich am Strand.
Abgelegene Bucht auf Nisyros

Wer sich auf einen abwechslungsreichen Urlaub freuen möchte, der ist im Segelrevier Dodekanes genau richtig. Das Revier ist durch den jährlich einsetzenden Meltemi windsicher, die stabilen Temperaturen ermöglichen Segeltörns bis Ende Oktober. Mit einem Segeltörn im Dodekanes stehen abwechslungsreiche und spannende Urlaubstage bevor, es lohnt sich also auf jeden Fall, die nächste Reise dorthin zu planen.

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